05 May 2026, 19:42

"Grüne Ufer" feiert magische Bühnenpremiere in Jekaterinburg mit zeitloser Liebesgeschichte

Ein altes Buchcover mit dem Titel "Die Musik der Russischen Revolution" zeigt einen Mann in einem weißen Gewand, der ein Saiteninstrument spielt, und eine Frau in einem langen Kleid, die Blumen hält, eingerahmt von einem prunkvollen Rand, vor einem tiefblauen sternenklaren Hintergrund.

"Grüne Ufer" feiert magische Bühnenpremiere in Jekaterinburg mit zeitloser Liebesgeschichte

Eine neue Bühnenadaption von „Grüne Ufer“, dem gefeierten Fantasy-Roman von Gennadi Alexejew, hat in Jekaterinburg Premiere gefeiert. Das Stück erkundet parallele Leben durch die Figuren eines sowjetischen Dichters und einer vorrevolutionären Romanzen-Sängerin und verbindet dabei Geschichte mit Übernatürlichem. Unter der Regie von Lilia Bornaschewa bringt die Inszenierung eine Liebesgeschichte auf die Bühne, die Zeit und Tod trotzt.

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Der Roman „Grüne Ufer“ wurde von realen Ereignissen inspiriert. Alexejew schrieb ihn nach der Entdeckung des Lebens von Anastassija Wjalzewa, einer Sängerin aus den frühen 1900er-Jahren. Seine Erzählung verflicht ihr Schicksal mit dem eines fiktiven Dichters, der Jahrzehnte später in den 1980er-Jahren lebt.

Die Hauptrollen übernahmen Oleg Duljenkin und Jelena Iwanowa. Iwanowa verkörperte dabei neun verschiedene Charaktere und wechselte mühelos zwischen den Identitäten, während sich die Handlung entfaltete. Die Produktion blieb dem tragischen, doch hoffnungsvollen Ende des Romans treu, in dem beide Protagonisten sterben – ihre Liebe jedoch über den Tod hinaus besteht.

Die Adaption wurde im privaten „Tvary“-Theater in Jekaterinburg aufgeführt, wo Lilia Bornaschewa nicht nur Regie führte, sondern auch das Drehbuch verfasste. Der Roman gilt als eines der einfallsreichsten Werke der russischen Fantasy-Literatur und besticht durch seine Erforschung paralleler Existenzformen und zeitloser Verbindungen.

Die Premiere markiert die erste Bühnenfassung von „Grüne Ufer“ in Jekaterinburg. Die Inszenierung hebt die zentralen Themen des Romans – Liebe, Geschichte und das Übernatürliche – durch mutige schauspielerische Leistungen und eine kraftvolle Regie hervor. Das Publikum kann Alexejews Vision nun in einer neuen Form erleben, die von einem Ensemble und Team mit Hingabe für seine düster-poetische Schönheit zum Leben erweckt wird.

Quelle