24 May 2026, 00:22

Großalarm an Müngstener Brücke: Drei Personen lösen Bahn-Chaos aus

Leichtsinn auf der Müngstener Brücke hat teure Folgen: Polizei und Stadtverwaltung verhängen Kostenbescheide gegen die Täter

Großalarm an Müngstener Brücke: Drei Personen lösen Bahn-Chaos aus

Drei Personen am Sonntagmittag unerlaubt an der Müngstener Brücke gesichtet – Bahnverkehr unterbrochen, Großalarm ausgelöst

Am Sonntag, dem 8. März, wurden gegen Mittag drei Personen widerrechtlich im Bereich der Müngstener Brücke entdeckt. Ihr Aufenthalt führte zu einer vorübergehenden Einstellung des Zugverkehrs und löste einen großangelegten Einsatz der Rettungskräfte aus. Die Behörden leiten nun rechtliche Schritte ein und fordern die entstandenen Kosten von den Verantwortlichen zurück.

Augenzeugen hatten gegen 12:05 Uhr zwei Erwachsene und ein Kind im gesperrten Gleisbereich bemerkt. Innerhalb weniger Minuten wurde die Strecke zwischen Solingen und Remscheid gesperrt, wodurch Züge für mehr als 40 Minuten zum Stillstand kamen.

Die Bundespolizei, die Wuppertaler Polizei sowie Feuerwehrkräfte aus Solingen und Remscheid rückten umgehend an. Die Feuerwehr Solingen stellte später 656 Euro für ihren Einsatz in Rechnung, während die Stadt Solingen offizielle Kostenbescheide auf Grundlage des Landesnotfallrechts erließ.

Die beiden Erwachsenen gaben an, ihre Navigations-App habe sie auf die Brücke geführt. Die Bundespolizei betonte jedoch, dass deutlich sichtbare Verbotszeichen zu beachten seien. Die Behörde hat inzwischen ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen das Paar eingeleitet und zusätzlich 99,60 Euro an Einsatzkosten zu deren Lasten festgesetzt.

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Auch die Wuppertaler Polizei fordert je 118,50 Euro von den beiden Erwachsenen; der Fall befindet sich derzeit in der Anhörungsphase. Die Stadt Remscheid prüft unterdessen noch, ob weitere Auslagen geltend gemacht werden sollen, hat hierfür aber noch keinen Zeitrahmen festgelegt.

Der Vorfall verursachte erhebliche Behinderungen, da die Strecke gesperrt und mehrere Einsatzkräfte alarmiert werden mussten. Den beiden Erwachsenen drohen nun Bußgelder und Prozesskosten, während die Behörden weitere mögliche Forderungen prüfen. Der Fall unterstreicht die Gefahren und Konsequenzen, die mit unbefugtem Betreten von Bahnanlagen verbunden sind.

Quelle