Gary Lineker moderiert die WM aus New York – und spekuliert über Mourinhos Real-Rückkehr
Diethelm WeißGary Lineker moderiert die WM aus New York – und spekuliert über Mourinhos Real-Rückkehr
Gary Lineker wird die WM-Berichterstattung der BBC nicht wie üblich aus dem Studio in Salford, sondern aus New York leiten. Der Sender hat zudem sein Experten-Team vor Ort reduziert und entsendet die Analysten erst ab dem Viertelfinale in die USA. Unterdessen äußerte sich der ehemalige englische Stürmer zu einer möglichen Rückkehr von José Mourinho als Trainer von Real Madrid.
Lineker war im Mai vergangenen Jahres nach einem Antisemitismus-Vorwurf in Zusammenhang mit einem Instagram-Post von der BBC vorübergehend suspendiert worden. Dennoch bleibt er eine zentrale Figur in der Fußballberichterstattung des Senders. Während des Turniers wird er neben seinen BBC-Verpflichtungen täglich die Netflix-Sendung The Rest is Football moderieren.
Die BBC bestätigte, dass Lineker gemeinsam mit Alan Shearer und Micah Richards die englische Mannschaft während des Wettbewerbs unterstützen wird. Allerdings werden keine der Haupt-Experten vor den späteren Turnierphasen in die USA reisen. Lineker selbst wird stattdessen aus New York arbeiten – und nicht wie sonst aus dem BBC-Standort in Salford.
In weiteren Äußerungen spekulierte Lineker über eine mögliche Rückkehr Mourinhos als Trainer von Real Madrid. Der spanische Klub steht nach einer trostlosen Saison ohne Titelgewinn unter Druck, was die Position des aktuellen Cheftrainers Álvaro Arbeloa erschwert. Lineker gab zudem zu, dass er bis heute nicht wisst, warum Mourinho vor über einem Jahrzehnt den Kontakt zu ihm abgebrochen hat.
Linekers WM-Plan umfasst sowohl Analysen für die BBC als auch einen Podcast für Netflix. Seine Präsenz in New York stellt eine Abkehr von früheren Turnieren dar. Die Trainersituation bei Real Madrid bleibt unterdessen ungewiss, während die Spekulationen über Mourinhos Zukunft anhalten.






