Fußgängerzone Wolfenbüttel: Verkehrsverstöße gefährden Passanten – Polizei kündigt schärfere Kontrollen an
Diethelm WeißFußgängerzone Wolfenbüttel: Verkehrsverstöße gefährden Passanten – Polizei kündigt schärfere Kontrollen an
Die Wirtschaftsinitiative Wirtschaft Wolfenbüttel e.V. (IWW) hat Alarm wegen zunehmender Verkehrsverstöße in der Wolfenbütteler Fußgängerzone geschlagen. Radfahrer, E-Scooter-Nutzer und Lieferfahrzeuge missachteten wiederholt die geltenden Beschränkungen und gefährdeten damit Passanten. Die Initiative fordert nun von der Stadtverwaltung und der Polizei umgehende Maßnahmen.
In einer aktuellen Pressemitteilung rief die IWW die Verantwortlichen zu konsequenterer Kontrolle und einer Aufklärungskampagne auf. Das Polizeikommissariat Wolfenbüttel reagierte mit der Ankündigung, ab der kommenden Woche die Präsenz in der Fußgängerzone durch verstärkte Streifen und höhere Sichtbarkeit zu erhöhen.
Die Stadt Wolfenbüttel unterstützt die polizeilichen Schritte, betonte jedoch, selbst keine Verkehrsregeln durchsetzen zu können – dies liege außerhalb ihrer Zuständigkeit. Zudem arbeite man an einer neuen Verkehrsregelung, um Lieferzeiten besser mit den erlaubten Fahrradfahrzeiten abzustimmen. Einen engeren Austausch mit Polizei oder Landkreis halte man derzeit jedoch nicht für erforderlich.
Bereits in Kürze sollen die angekündigten Kontrollen der Polizei beginnen, um die Sicherheit zu verbessern. Parallel passt die Stadt die Lieferlogistik an, um Konflikte zu verringern. Beide Maßnahmen zielen darauf ab, die wachsenden Risiken für Fußgänger in der Zone einzudämmen.






