Füchse Berlins Aufstieg in die Frauen-Handball-Bundesliga scheitert kläglich
Hans-Jürgen ZirmeFüchse Berlins Aufstieg in die Frauen-Handball-Bundesliga scheitert kläglich
Füchse Berlins Aufstiegsträume in die Handball-Bundesliga der Frauen sind geplatzt
Nach der zweiten Niederlage gegen die SV Union Halle-Neustadt ist für die Berlinerinnen der Traum vom Aufstieg in die höchste Spielklasse vorbei. Im Rückspiel unterlagen die Hauptstädterinnen mit 26:33 (10:16) und besiegelten damit den Klassenverbleib der Gäste für eine weitere Saison. Die Mannschaft aus Halle dominierte von Beginn an und ließ den Heimteam kaum eine Chance auf eine Wende.
Für die von Susann Müller trainierten Spreefüchse begann die Partie in Berlin denkbar ungünstig. Bereits zur Pause führte die SV Union Halle-Neustadt mit sechs Toren und setzte die Gastgeberinnen damit massiv unter Druck. Die Berlinerinnen fanden kaum Lücken in der Abwehr der Gäste und konnten den Rückstand nicht verringern.
Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich wenig am Spielbild. Halle-Neustadt behielt die sechs Tore Vorsprung bei und kontrollierte das Tempo der Partie. Trotz Heimvorteil gelang es dem Berliner Team nicht, noch einmal ins Spiel zurückzufinden.
Die Niederlage folgt auf die 26:29-Pleite im Hinspiel der Relegation. Mit zwei verlorenen Spielen verpassten die Füchse Berlin die Chance auf den Aufstieg in die Bundesliga. Die SV Union Halle-Neustadt sicherte sich hingegen mit einer überzeugenden Leistung den Klassenverbleib.
Das 26:33 am Ende bestätigt den Verbleib der SV Union Halle-Neustadt in der Handball-Bundesliga der Frauen für die kommende Saison. Für Füchse Berlin bedeutet das Scheitern in beiden Relegationsspielen dagegen, dass der Verein auch im nächsten Jahr nicht in der höchsten Spielklasse vertreten sein wird. Die Spreefüchse müssen nun ein weiteres Jahr in der unterklassigen Liga verbringen.






