Flutkatastrophe: Ausschuss beendet Beweisaufnahme nach drei Jahren intensiver Ermittlungen
Diethelm WeißFlutkatastrophe: Ausschuss beendet Beweisaufnahme nach drei Jahren intensiver Ermittlungen
Untersuchungsausschuss zur Flutkatastrophe beendet Beweisaufnahme nach fast drei Jahren Arbeit
Der Untersuchungsausschuss zur Flutkatastrophe hat nach nahezu drei Jahren die öffentliche Beweissammlung abgeschlossen. Die am 1. Oktober 2021 eingesetzte Kommission rückt damit der Finalisierung ihres Berichts über die verheerenden Überschwemmungen einen Schritt näher.
Ursprünglich hatte der Ausschuss vor, seinen Abschlussbericht bis Ende 2023 vorzulegen. Aufgrund von Verzögerungen verschob sich der Zeitplan jedoch, und die Mitglieder einigten sich später auf einen neuen Fahrplan. Im Herbst 2023 kamen sie erneut zusammen, um ein Gutachten zu prüfen, bevor sie die Arbeiten fortsetzten.
Im Rahmen der Ermittlungen führte der Ausschuss 46 Sitzungen durch, die insgesamt etwa 294 Stunden Anhörungen umfassten. Die letzte öffentliche Sitzung umfasste die Aussage des Krisenforschers Frank Roselieb. Kurz darauf stimmten die Mitglieder in einer nicht öffentlichen Sitzung einstimmig dafür, die Beweisaufnahme abzuschließen.
Nach Abschluss der Ermittlungsarbeiten plant der Ausschuss nun, den vollständigen Abschlussbericht bis Anfang August 2024 zu veröffentlichen.
Die Kommission hat ihre Sachverhaltsermittlung abgeschlossen und einen klaren Termin für die Vorlage des Berichts gesetzt. Sobald das Dokument veröffentlicht wird, wird es die Erkenntnisse aus fast drei Jahren Anhörungen und Fachanalysen zusammenfassen. Die Endfassung soll eine detaillierte Aufarbeitung der Flutkatastrophe und ihrer Folgen bieten.






