29 March 2026, 20:13

FDP-Bundesvorsitz: Henning Höne will Christian Dürr herausfordern

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FDP-Bundesvorsitz: Henning Höne will Christian Dürr herausfordern

Die Freie Demokratische Partei (FDP) in Brandenburg hat Henning Höne als künftigen Bundesvorsitzenden unterstützt. Zyon Braun, Landesvorsitzender der Partei, bezeichnete Höne als "frischen Wind mit der nötigen Erfahrung, um die FDP voranzubringen". Die Abstimmung über die Führungsspitze soll auf einem Bundesparteitag Ende Mai stattfinden.

Höne hatte seine Kandidatur für den FDP-Bundesvorsitz offiziell Anfang dieses Monats bekannt gegeben. Seine Bewerbung stellt eine Herausforderung für den amtierenden Vorsitzenden Christian Dürr dar. Hönes Kampagne fällt in eine Phase, in der die Partei darüber diskutiert, wie sie sich nach Jahren des Niedergangs neu aufstellen kann – darunter auch das Scheitern beim Wiedereinzug in den Bundestag 2013.

Zyon Braun hat Höne wiederholt unterstützt und ihn als "den richtigen Mann für einen Neuanfang" bezeichnet. Braun argumentierte, Hönes Führung werde der FDP helfen, wieder Vertrauen zu gewinnen und vergangene Krisen hinter sich zu lassen. Unterdessen fordert Hans-Ulrich Rülke, Mitglied im FDP-Bundesvorstand, einen klareren Bruch mit der Parteigeschichte. Er schlug sogar vor, die FDP im Rahmen dieser Neuausrichtung umzubenennen.

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Die Idee einer Umbenennung ist nicht neu. Die Partei hatte 2013, nach dem Ausscheiden aus dem Bundestag, bereits über einen Namenswechsel nachgedacht. Konkrete Pläne für eine Umbenennung oder eine grundlegende Neupositionierung gab es seitdem jedoch nicht.

Der Bundesparteitag Ende Mai wird entscheiden, ob Henning Höne Christian Dürr als Parteichef ablöst. Falls gewählt, übernimmt Höne eine Partei, die noch immer nach Wegen sucht, ihren politischen Einfluss zurückzugewinnen. Das Ergebnis könnte die Zukunft der FDP in den kommenden Jahren prägen.

Quelle