FDP Bremen blockt Bebauung der Galopprennbahn – fordert grüne Oase statt Beton
Francesco SchenkFDP Bremen blockt Bebauung der Galopprennbahn – fordert grüne Oase statt Beton
Die Bremer FDP hat sich gegen Pläne zur Bebauung der alten Galopprennbahn der Stadt ausgesprochen. Parteivertreter argumentieren, dass das Gelände stattdessen zu einer grünen Fläche für Sport, Kultur und Freizeit umgestaltet werden solle. Sie werfen dem Senat vor, sowohl die öffentliche Meinung als auch ökologische Bedenken zu ignorieren.
Der stellvertretende Landesvorsitzende Ole Humpich verwies auf ein Referendum aus dem Jahr 2019, bei dem sich die Bürger gegen Wohnungsbau auf dem Rennbahngelände ausgesprochen hatten. Er warf dem Senat vor, den Willen der Bevölkerung zu übergehen und demokratische Entscheidungen nicht zu respektieren.
Die FDP betont, dass das 30 Hektar große Areal eine seltene Chance biete, im Osten Bremens ein lebendiges Zentrum zu schaffen. Ihr Konzept umfasst eine verbesserte Infrastruktur, ein professionelles Management sowie Kooperationen mit privaten Unternehmen. Humpich hinterfragte zudem die Logik, die Bebauung mit dem derzeitigen verwahrlosten Zustand des Geländes zu begründen.
Laut der Partei stehen die Pläne des Senats im Widerspruch zu dessen eigenen Klimaschutz- und Hitzevorsorgezielen. Beton und Asphalt würden die städtische Aufheizung verschärfen, während Grünflächen für Abkühlung sorgen würden. Statt Wohnraum fordert die FDP ein Mix aus Freizeiteinrichtungen, Kulturstätten und natürlichen Rückzugsräumen.
Der Widerstand der FDP konzentriert sich auf das Referendumsergebnis und das Potenzial des Geländes als grüne Oase. Die Partei fordert den Senat auf, die Bebauungspläne fallen zu lassen und stattdessen ein langfristiges Konzept für Freizeit, Sport und Kultur zu entwickeln. Die FDP sieht darin eine zentrale Möglichkeit, die Lebensqualität in der Region nachhaltig zu verbessern.






