Euro steigt leicht, DAX legt zu – doch Ölpreise fallen deutlich
Der Euro verzeichnete bis zum Mittag des Dienstags einen leichten Anstieg gegenüber dem Dollar. Auch die deutschen Märkte zeigten Bewegung: Der DAX-Index stieg, da sich die Anlegerstimmung aufhellte. Die Wirtschaftserwartungen erhielten Auftrieb durch aktuelle geopolitische Entwicklungen.
Bis zum Mittag des Dienstags festigte sich der Euro leicht auf 1,1612 Dollar. Der DAX-Index kletterte um 0,6 % und erreichte etwa 25.045 Punkte. Gea, Siemens Energy und Rheinmetall führten die Gewinne an, während Volkswagen, Mercedes-Benz und BMW am unteren Ende der Skala blieben.
Gleichzeitig fielen die Ölpreise. Ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent verbilligte sich auf 81,14 Dollar – ein Rückgang um 2,03 Dollar oder 2,4 % gegenüber dem Schlusskurs der vorherigen Handelssitzung. Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank, brachte die verbesserten Wirtschaftsperspektiven mit möglichen Fortschritten in den US-Iran-Gesprächen in Verbindung.
Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) meldete einen deutlichen Anstieg der mittelfristigen Konjunkturerwartungen unter Analysten und Investoren. Gitzel wies jedoch darauf hin, dass der allgemeine Wirtschaftsklimaindex deutlich schwächer ausfiel als zu Jahresbeginn.
Der Euro legte zu, und der DAX zog leicht an, während die Zuversicht wuchs. Die Ölpreise gaben nach und spiegelten damit die breiteren Marktbewegungen wider. Trotz der positiven Signale blieb die wirtschaftliche Grundstimmung im Vergleich zu den Anfangsmonaten des Jahres gedämpft.
