20 June 2026, 20:08

EU führt digitale Identitätsbörse ein – Start für 2027 geplant

Identifizieren, überwachen, kontrollieren: Die EU plant die digitale Identität

EU führt digitale Identitätsbörse ein – Start für 2027 geplant

Die EU entwickelt ein neues digitales Identitätssystem, um die Identitätsprüfung in ganz Europa zu vereinfachen. Die EU-Digital-Identity-Wallet soll es Nutzern ermöglichen, ihre Identität sicher nachzuweisen und Dokumente sowohl online als auch offline zu verwalten. Eine große Präsentation des Projekts ist für den 25. Juni 2023 in Berlin geplant.

Die digitale Brieftasche ist darauf ausgelegt, Bürgern einen sicheren und einfachen Zugang zu digitalen Dienstleistungen zu bieten. Sie wird mit den bestehenden eID-Systemen der Mitgliedstaaten verknüpft und folgt gemeinsamen Standards. Nutzer behalten dabei die Kontrolle über ihre persönlichen Daten, während sie ihre Identität oder ihr Alter verifizieren.

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Erste Testphasen laufen bereits, der vollständige Start ist für Januar 2027 vorgesehen. Das System wird zudem mit einer Altersverifikations-App verknüpft, um den Zugang zu Erwachsenen-Websites einzuschränken. Die Bundesdruckerei baut die technische Infrastruktur auf, um die Personenidentifikationsdaten für die Wallet auszugeben.

Die Teilnahme am System bleibt zunächst freiwillig. Dennoch gibt es Bedenken hinsichtlich möglicher Massenüberwachung und Repression. Die EU wirbt für eine starke Verschlüsselung der Wallet, treibt gleichzeitig aber auch Chat-Kontrollmaßnahmen wie das Client-Side-Scanning voran.

Die EU-Digital-Identity-Wallet wird auf einem Gipfel in Berlin im Juni vorgestellt. Ihr geplanter Start 2027 soll Identitätsprüfungen in Europa effizienter gestalten. Das System verbindet Nutzerfreundlichkeit mit Sicherheit – doch die Debatte um den Datenschutz hält an.

Quelle