Energie Cottbus vor Schicksalsspiel – Verletzungspech gefährdet Aufstiegschancen
Hans-Jürgen ZirmeEnergie Cottbus vor Schicksalsspiel – Verletzungspech gefährdet Aufstiegschancen
Energie Cottbus steht vor einem entscheidenden 3.-Liga-Spiel gegen den MSV Duisburg – doch mehrere Leistungsträger sind fraglich. Der Tabellenzweite könnte mit einem Sieg seinen Vorsprung auf den viertplatzierten Konkurrenten aus Duisburg auf sechs Punkte ausbauen. Doch Verletzungen, Krankheiten und Sperren bereiten Trainer Claus-Dieter Wollitz erhebliche Auswahlprobleme.
Offensivsorgen bei Cottbus: Topscorer Erik Engelhardt hat die gesamte Woche im Training gefehlt und noch keine komplette Einheit absolviert. Seine Einsatzfähigkeit bleibt ungewiss, und Wollitz wollte nicht bestätigen, ob der Stürmer auflaufen wird. Sollte Engelhardt ausfallen, dürfte Ted Tattermusch seine Position in der Startelf einnehmen.
Auch in der Abwehr gibt es Lücken: Innenverteidiger King Manu ist gesperrt und fällt definitiv aus. Axel Borgmann, Dominik Pelivan und Justin Butler konnten aufgrund von Verletzungen nicht voll am Training teilnehmen. Mittelfeldspieler Timmy Thiele fehlte komplett – er war erkrankt –, und auch Leon Guwara trainierte nicht mit.
Trotz der personellen Engpässe bezeichnete Wollitz die Partie als einen "außergewöhnlichen Traum" und eine "riesige Chance". Ein Sieg würde nicht nur den Aufstiegskampf von Cottbus stärken, sondern auch die professionelle Zukunft des Vereins für weitere zwei Jahre sichern.
Hohe Einsatzbereitschaft auf beiden Seiten: Mit einem Erfolg könnte Cottbus den Abstand zu Duisburg auf sechs Punkte vergrößern. Doch die Verletzungsmisere zwingt Wollitz zu schwierigen Entscheidungen: Soll er riskieren, auf angeschlagene Schlüsselspieler zu setzen – oder auf Reservisten vertrauen? Das Spiel könnte wegweisend für die gesamte Saison werden.






