29 June 2026, 12:20

DFB-Team vor Paraguay-Spiel: Nagelsmanns Sorgen und die Suche nach Stabilität

Keine Ausreden dieses Mal

DFB-Team vor Paraguay-Spiel: Nagelsmanns Sorgen und die Suche nach Stabilität

Deutschland steht vor wachsenden Sorgen vor dem Spiel gegen Paraguay

Die jüngsten Leistungen der deutschen Mannschaft haben defensive Schwächen und mangelnde offensive Vielfalt offenbart. Bundestrainer Julian Nagelsmann und Teammanager Rudi Völler haben die Probleme öffentlich eingestanden.

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Die DFB-Elf zeigte in den letzten Spielen eine unbeständige Form: Zwar gelang ein Sieg gegen Curaçao, doch gegen die Elfenbeinküste und Ecuador hatte das Team sichtbare Schwierigkeiten. Diese Ergebnisse unterstreichen anhaltende Defizite in der körperlichen Präsenz und in Zweikampfsituationen – ein Punkt, den auch Nagelsmann vor der Partie gegen Paraguay einräumte.

Paraguays starke Qualifikation, die unter anderem Siege gegen Brasilien und Argentinien umfasste, dient als Warnsignal. Die taktische Ausrichtung der Südamerikaner könnte die deutschen Abwehrlücken ausnutzen – besonders brisant, da mit Manuel Neuer ein erfahrener, aber nicht mehr junger Torhüter im Kasten steht. Auch im Angriff fehlt es an Tiefe: Ähnliche Spielertypen machen das deutsche Spiel berechenbar.

Trotz der Herausforderungen sorgten Einzelspieler wie Nathaniel Brown und Deniz Undav mit ihrer Explosivität und Dynamik für Lichtblicke. Völler gibt sich gelassen und betont, vor dem Spiel „völlig entspannt“ zu sein. Doch der DFB und die deutsche Öffentlichkeit könnten die sportlichen Probleme der Mannschaft bisher unterschätzt haben.

Die historische Stärke Deutschlands gegen favorisierte Gegner könnte diesmal nicht ausreichen. Gerade gegen taktisch versierte Teams wie Paraguay zeigt sich die Mannschaft anfällig. Das DFB-Ziel einer ruhigeren, sportlich fokussierten WM 2026 gerät damit bereits jetzt unter frühen Druck.

Quelle