09 June 2026, 22:12

Deutsche Bahn droht mit noch mehr Verspätungen ohne 13 Milliarden Euro Extra-Hilfe

Rail CEO Palla fordert 13 Milliarden Euro mehr für das Schienennetz

Deutsche Bahn droht mit noch mehr Verspätungen ohne 13 Milliarden Euro Extra-Hilfe

Die Deutsche Bahn hat gewarnt, dass ihre Züge noch unpunctualer werden, wenn nicht dringend zusätzliche Mittel fließen. Interne Unterlagen zeigen: Der Bahnkonzern benötigt bis 2030 mindestens 13 Milliarden Euro extra – allein, um das bestehende Netz zu erhalten und zu modernisieren. Vorstandschefin Evelyn Palla drängt nun auf deutlich höhere staatliche Zuschüsse, um weitere Verspätungen zu vermeiden.

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Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat ein klares Ziel vorgegeben: Bis Ende 2029 sollen 70 Prozent der Deutschen-Bahn-Züge pünktlich ankommen. Doch die eigenen Prognosen des Unternehmens zeigen, dass die Pünktlichkeitsquote bis 2030 auf unter 60 Prozent sinken wird, falls die Förderung auf dem aktuellen Niveau bleibt.

Die zusätzlichen 13 Milliarden Euro würden nicht nur diesen Rückgang verhindern, sondern auch helfen, Schnieders Ziel zu erreichen. Laut Deutsche Bahn würde diese Investition es dem Konzern ermöglichen, die Pünktlichkeit um etwa fünf Prozentpunkte zu verbessern. Zudem würden damit weitere Vorhaben aus der Schienenstrategie des Ministers unterstützt – etwa die Modernisierung von Strecken und die Beseitigung von Engpässen.

Ohne die zusätzlichen Gelder macht das Unternehmen deutlich: Die 70-Prozent-Marke bei der Pünktlichkeit bleibt unerreichbar. Die Warnung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Druck auf die Bundesregierung wächst, ihre finanzielle Unterstützung für das angeschlagene Schienennetz zu erhöhen.

Mit der Forderung nach Extra-Mitteln liegt der Ball nun bei der Regierung. Wird die Summe bewilligt, könnte sie die Pünktlichkeit stabilisieren und flächendeckende Verbesserungen im Schienenverkehr ermöglichen. Ohne sie müssen sich Fahrgäste in den kommenden Jahren auf noch mehr Verspätungen einstellen.

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