CDU holt Doppel-Direktmandat in Koblenz bei Rheinland-Pfalz-Wahl 2026
Hans-Jürgen ZirmeCDU holt Doppel-Direktmandat in Koblenz bei Rheinland-Pfalz-Wahl 2026
Die CDU hat bei der Landtagswahl 2026 in Rheinland-Pfalz beide Direktmandate in Koblenz gewonnen. Erste Ergebnisse zeigen, dass die Partei auch bei den Zweitstimmen in beiden Wahlkreisen führte. Die Wahlbeteiligung erholte sich nach dem Rückgang 2021 leicht, bleibt aber unter früheren Spitzenwerten.
Im Wahlkreis 9 (Koblenz) sicherte sich Philip Rünz von der CDU mit 29,8 Prozent der Erststimmen ein Direktmandat. Die Partei erreichte zudem 30,2 Prozent der Zweitstimmen – ein Plus von 2,8 Prozentpunkten. Auch die Linke legte hier zu und kam auf 8,3 Prozent (plus 4,9 Punkte). Die SPD verlor dagegen deutlich und fiel auf 25,2 Prozent, während die AfD auf 13,2 Prozent stieg.
Die Wahlbeteiligung in Koblenz war zwischen 2006 und 2016 um 13,7 Punkte gestiegen, bevor sie 2021 um 6,4 Punkte einbrach. Die vorläufigen Zahlen für 2026 deuten auf eine leichte Erholung hin: Landesweit lag die Beteiligung bei 68,5 Prozent (2021: 64,3 Prozent), blieb aber unter dem Wert von 2016 (70,4 Prozent).
Im Wahlkreis 8 (Koblenz/Lahnstein) gewann Andreas Birtel von der CDU das Direktmandat mit 33,6 Prozent der Erststimmen. Die Partei führte auch bei den Zweitstimmen mit 32,8 Prozent (plus 4,5 Punkte). Die AfD verzeichnete hier deutliche Zugewinne und erreichte 15,0 Prozent, während die SPD stärker einbrach und auf 28,1 Prozent fiel.
Die CDU hält nun beide Direktmandate in Koblenz und schnitt bei den Zweitstimmen in beiden Wahlkreisen stärker ab. Der Aufstieg der AfD steht im Kontrast zu den Verlusten der SPD, während die Wahlbeteiligung eine leichte Erholung zeigt. Die endgültigen Zahlen werden bestätigen, ob sich diese Verschiebungen nach der Überprüfung halten.






