Cadolzburg diskutiert über die Zukunft der kommunalen Wasserversorgung und präventive Maßnahmen
Diethelm WeißCadolzburg diskutiert über die Zukunft der kommunalen Wasserversorgung und präventive Maßnahmen
In Cadolzburg ist eine öffentliche Debatte über die kommunale Wasserversorgung entbrannt. Lokale Behörden betonen zwar, dass keine Engpassgefahr bestehe, doch es gibt Bedenken hinsichtlich der langfristigen Zuverlässigkeit.
Erste Bürgermeisterin Sarah Höfler und die Cadolburger Stadtwerke haben Befürchtungen über Wasserknappheit zurückgewiesen. Sie erklärten, dass die jüngsten Einschränkungen für Kleingärtner präventive Maßnahmen zum Schutz des öffentlichen Trinkwassernetzes seien – und keine Reaktion auf Versorgungsengpässe.
Die Stadt arbeitet eng mit den betroffenen Gärtnern zusammen, um vorläufige Lösungen zu finden. Gleichzeitig wird an einer dauerhaften, rechtlich einwandfreien Regelung gearbeitet. Parallel läuft eine umfassende Überprüfung aller Wasser- und Abwassersysteme, die vom neuen Werkeleiter Burkhard Bittner geleitet wird. Dieser Prozess wird voraussichtlich sechs bis zwölf Monate dauern und zielt darauf ab, die Infrastruktur zu modernisieren und mögliche Risiken zu identifizieren.
Um die zukünftige Versorgung zu sichern, erkundet das Unternehmen neue Wasserquellen und erschließt bestehende Brunnen neu. Zudem plant die Stadt, ihre kommunalen Satzungen zu aktualisieren, um mehr Klarheit für die Bürger zu schaffen – ohne jedoch Gebühren zu erhöhen.
Das Cadolburger Trinkwasser bleibt sicher und uneingeschränkt verfügbar. Die Überprüfung und die Infrastrukturmodernisierung dienen dazu, hohe Standards zu halten und künftige Probleme zu vermeiden. Die Behörden versichern, dass die grundlegenden Dienstleistungen ohne Unterbrechung weiterlaufen werden.
