Bundesverkehrsminister entwarnt: Kein Kerosinmangel, aber höhere Preise drohen
Francesco SchenkBundesverkehrsminister entwarnt: Kein Kerosinmangel, aber höhere Preise drohen
Bundesverkehrsminister entwarnt Reisende bei Kerosinversorgung
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat Versicherungen gegeben, dass die Versorgung mit Flugtreibstoff gesichert ist. Er wies Befürchtungen über einen Kerosinmangel zurück und bezeichnete die aktuelle Lage als ein Preis- und nicht als ein Verfügbarkeitsproblem. Gleichzeitig riet er den Bürgern, Urlaubsziele in der Nähe zu erwägen.
In einer Stellungnahme betonte Schnieder, dass die deutschen Raffinerien über ausreichende Kapazitäten zur Herstellung von Flugkraftstoff verfügten. Es gebe keine Engpässe bei der Versorgung, vielmehr handele es sich um eine Kostenfrage, so der Minister.
Im Vergleich dazu verwies er auf die Situation in Fernost, wo Lieferengpässe zu Flugplanänderungen und höheren Ticketpreisen führen könnten. Seine Äußerungen zielten darauf ab, Sorgen vor möglichen Beeinträchtigungen für deutsche Flugreisende zu zerstreuen.
Neben seinen beruhigenden Worten empfahl Schnieder, Urlaub im Inland zu machen. Als Beispiel nannte er seine Heimatregion, die Eifel, die nur eine von vielen attraktiven Alternativen innerhalb Deutschlands sei.
Die Aussagen des Ministers bestätigen, dass die Kerosinproduktion in Deutschland stabil bleibt. Dennoch könnten steigende Kosten die Reiseausgaben für Fernflüge belasten. Sein Appell, lokale Ziele zu entdecken, steht im Einklang mit Bestrebungen, die Nachfrage angesichts höherer Preise zu steuern.






