Bremen setzt auf schärfere Verkehrskontrollen bei Zweirädern mit überraschenden Ergebnissen
Diethelm WeißBremen setzt auf schärfere Verkehrskontrollen bei Zweirädern mit überraschenden Ergebnissen
Die Bremer Polizei hat im Rahmen der Kampagne "Sicher.Mobil.Leben" Verkehrskontrollen bei Zweirädern durchgeführt. Die Aktion richtete sich an Motorräder, Roller und Fahrräder, um die Verkehrssicherheit in der gesamten Stadt zu erhöhen. Die Beamten überprüften rund 435 Fahrzeuge und dokumentierten dabei fast 315 Verstöße.
Im Fokus standen besonders gefährdete Bereiche wie Tiefer/Altenwall, Osterdeich/Mozartstraße, Herdentorsteinweg sowie Osterdeich/Verdener Straße. Bei Radfahrern wurden vor allem Rotlichtverstöße registriert, aber auch Falschfahrten oder die Nutzung von Gehwegen. Geschwindigkeitsmessungen auf der Auffahrt in Hemelingen führten zudem zu 35 Bußgeldern.
Zwei Motorräder fielen durch abgelaufene Betriebserlaubnisse auf, nachdem ihre Auspuffanlagen manipuliert worden waren. Lärmmessungen bestätigten, dass beide Fahrzeuge die gesetzlichen Grenzwerte überschritten. Ein weiterer häufiger Verstoß war die illegale Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt.
Innensenator Dr. Högl betonte, dass die Kontrollen dem Schutz der Menschen in Bremen dienten. Das Ziel der Kampagne sei klar: "Dass alle jeden Tag sicher an ihr Ziel kommen."
Bei der Aktion wurden bei 435 Kontrollen fast 315 Verstöße festgestellt. Die Polizei nahm dabei besonders riskantes Verhalten wie Rotlichtmissachtung, Falschfahren und übermäßigen Lärm ins Visier. Die Behörden werden die Einhaltung der Verkehrsregeln auch künftig konsequent überwachen, um die Sicherheit auf Bremer Straßen zu gewährleisten.






