Bierstadts Kerb-Fest feiert Tradition und Gemeinschaft auf dem Fichteplatz
Francesco SchenkBierstadts Kerb-Fest feiert Tradition und Gemeinschaft auf dem Fichteplatz
Lebendige Stimmung auf dem Fichteplatz: Bierstadts Kerb-Fest startet mit Herz und Tradition
Eine ausgelassene Menschenmenge füllte den Fichteplatz in Bierstadt, als das jährliche Kerb-Fest mit einer herzlichen Ansprache von Dr. Gerhard Obermayr eröffnet wurde. Der Stadtverordnetenvorsteher und gebürtige Bierstädter betrat die Bühne, um den Gemeinschaftsgeist und den Zusammenhalt des Viertels zu feiern. Seine Worte setzten den Ton für einen Abend voller Tradition, Verbundenheit und lokalen Stolzes.
Der Platz brodelte vor Energie, als die Sonne hinter den Bäumen versank und die Besucher ihre Bembel-Krüge hoben. Obermayr, der frei sprach, teilte persönliche Erinnerungen an seine Kindheit in Bierstadt. Er nannte den Ort "schöner als Fehmarn" – ein Reiseziel, von dem er einst träumte – und lobte das starke Zugehörigkeitsgefühl, das das Viertel prägt.
An seiner Seite standen Dr. Patricia Becher, der Bezirksvorsteher Rainer Volland sowie Festgrößen wie Jasmin I. (die "Bembel-Fee") und Viktoria I. (die "Blumenkönigin von Naurod"). Obermayr betonte, dass der Fichteplatz weit mehr sei als nur ein Veranstaltungsort – er stehe für die Identität Bierstadts. Klar und entschlossen erklärte er, dass der Platz kein Spielball der Stadtplanung werde: Die Bewohner würden ihre Traditionen verteidigen.
Das Fest zog Nachbarn aus Auringen, Kloppenheim und Dotzheim an und festigte damit den Ruf des Kerb-Fests als warmherzige und inklusive Feier. Obermayrs Rede deutete das Fassanstich-Ritual nicht nur als Brauchtum, sondern als Versprechen, die Werte zu bewahren, die Bierstadt besonders machen.
Der Eröffnungabend unterstrich die tiefen Verbindungen zwischen den Bierstädtern und ihrem Erbe. Obermayrs unvorbereitete Worte und der gut gefüllte Platz zeigten: Die Gemeinschaft ist entschlossen, ihren Charakter zu erhalten. Für Einheimische und Gäste alike bleibt das Kerb-Fest ein lebendiges Fest der Identität und des Zusammenhalts.






