07 June 2026, 10:11

Berlin und Brandenburg bewerben sich gemeinsam um die Expo 2035

Berlin und Brandenburg starten gemeinsame Expo-Prüfung

Berlin und Brandenburg bewerben sich gemeinsam um die Expo 2035

Berlin und Brandenburg treiben ihre Pläne voran, sich gemeinsam um die Ausrichtung der Weltausstellung 2035 zu bewerben. Die beiden Länder haben ein offizielles Prüfverfahren eingeleitet, um die Machbarkeit, die Kosten und die potenziellen Vorteile der Gastgeberrolle für das globale Großereignis zu bewerten. Die Verantwortlichen beider Regionen haben vereinbart, eng zusammenzuarbeiten – eine Entscheidung soll bis Oktober fallen.

In Berlin laufen die Gespräche über eine mögliche Expo-Bewerbung bereits seit Monaten. Die Idee gewann an Fahrt, nachdem alle großen Parteien anerkannten, dass ein gemeinsamer Antrag aussichtsreicher wäre. Besonders die Berliner SPD drängte auf Fortschritte: Parteichef Steffen Krach betonte, dass Bürgermeister Kai Wegner (CDU) nun konkrete Schritte einleite.

Als Hauptstandort wird ein Gelände in der Nähe des Flughafens Berlin Brandenburg (BER) geprüft, das größtenteils auf brandenburgischem Territorium liegt. Wegner stellte klar, dass eine Bewerbung nur auf Basis gründlicher Analysen der Finanzen, der Infrastruktur und der organisatorischen Kapazitäten erfolgen dürfe. Eine Arbeitsgruppe soll die Risiken, Chancen und Erfolgsaussichten ausloten.

Bürgermeister Wegner und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) haben die Zusammenarbeit nun offiziell besiegelt. Auch Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) ist aktiv in die Vorbereitungen eingebunden. Wegner sieht in der Expo eine Chance, die nachhaltige Entwicklung, das Wirtschaftswachstum und die internationale Strahlkraft der Region Berlin-Brandenburg zu stärken.

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Die endgültige Entscheidung, ob die Bewerbung eingereicht wird, hängt von den Ergebnissen der laufenden Prüfung ab. Bei Erfolg könnte die Weltausstellung langfristige Infrastrukturverbesserungen und eine höhere Sichtbarkeit für die Region mit sich bringen. Beide Länder streben an, bis zum Herbst zu einer gemeinsamen Position zu gelangen.

Quelle