Berlin-Halbmarathon: Petros und Krause jagen Rekorde auf der schnellen Strecke
Francesco SchenkBerlin-Halbmarathon: Petros und Krause jagen Rekorde auf der schnellen Strecke
Berlin-Halbmarathon am Sonntag: Zwei deutsche Spitzenläufer jagen persönliche Bestzeiten
Beim Berlin-Halbmarathon an diesem Sonntag werden zwei der besten deutschen Läufer ihre persönlichen Rekordmarken angreifen. Amanal Petros will seinen eigenen nationalen Rekord brechen, während Gesa Krause nach einem enttäuschenden Rennen im vergangenen Jahr zurück an die Spitze strebt. Beide Athleten haben klare Strategien, um den schnellen, flachen Kurs optimal zu nutzen.
Petros geht mit Selbstvertrauen an den Start, nachdem er im vergangenen Jahr als erster Deutscher einen Halbmarathon in unter einer Stunde beendete. Seine Zeit von 59:31 stellte einen neuen Landesrekord auf – und an diesem Wochenende will er sich der 59-Minuten-Marke noch weiter annähern. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt er auf Tempomacher und hofft auf kühle Bedingungen, idealerweise zwischen 8 und 9 Grad Celsius.
Die Strecke in Berlin kommt seinen Ambitionen entgegen: Sie gilt als besonders schnell, mit kaum nennenswerten Steigungen. Petros sieht das Rennen zudem als wichtige Vorbereitung auf den London-Marathon am 26. April. Sein Training verlaufe "sehr gut", betont er, und er fühle sich bereit, seine beste Leistung abzurufen.
Gesa Krause hingegen ist entschlossen, ihren letzten Auftritt zu verbessern. Im vergangenen Jahr war sie zu schnell gestartet und hatte in den letzten Kilometern schwer zu kämpfen. Diesmal setzt sie auf eine kontrolliertere Taktik, um denselben Fehler zu vermeiden.
Während Petros eine Zeit unter 59 Minuten anpeilt, konzentriert sich Krause auf eine cleverere Renngestaltung. Beide haben gezielt für den schnellen Berliner Kurs trainiert – die Voraussetzungen für starke Leistungen am Sonntag sind damit gegeben.






