Banken testen mit Chainlink revolutionäre Echtzeit-Überweisungen per Blockchain
Diethelm WeißBanken testen mit Chainlink revolutionäre Echtzeit-Überweisungen per Blockchain
Eine Gruppe großer Finanzinstitute hat in Partnerschaft mit Chainlink das Project Pangea ins Leben gerufen. Die Initiative zielt darauf ab, ein neues System für sofortige internationale Währungstransfers zu testen. Dabei kommt Blockchain-Technologie zum Einsatz, um schnellere und sicherere Abwicklungen zwischen regulierten Digitalwährungen zu ermöglichen.
Im Mittelpunkt von Project Pangea stehen direkte Wechselgeschäfte zwischen Euro- und Korean-Won-Stablecoins. Das System wird synchronisierte Zahlung-gegen-Zahlung-Transaktionen (Payment-versus-Payment) ermöglichen und so sicherstellen, dass beide Parteien die Gelder gleichzeitig erhalten. Chainlink stellt die zugrundeliegende Infrastruktur bereit, darunter Datenfeeds, plattformübergreifende Kompatibilität und die Koordination der Transaktionen.
Das Unternehmen FairSquareLab hat eine spezielle blockchainbasierte Plattform für Devisenabwicklungen entwickelt. Diese Technologie wird parallel zum Pangea-Layer-1-Netzwerk arbeiten, um das neue System zu unterstützen. Chainlink wird zudem die traditionelle Swift-Infrastruktur mit dezentralen Registertechnologien (Distributed Ledger) verknüpfen und so eine reibungslose Anbindung an bestehende Finanzsysteme gewährleisten.
Im Rahmen des Pilotprogramms wird die Echtzeit-Abwicklung (T+0) für internationale Überweisungen getestet. Die am Konsortium beteiligten Finanzinstitute werden die Effizienz und Zuverlässigkeit des Systems bewerten. Bei Erfolg könnte das Projekt grenzüberschreitende Transaktionen mit regulierten Digitalwährungen deutlich vereinfachen.
