31 May 2026, 20:11

Asiatisches Musikfestival in Berlin feiert kulturelle Vielfalt mit Klängen aus vier Ländern

Berlin Asian Music Festival

Asiatisches Musikfestival in Berlin feiert kulturelle Vielfalt mit Klängen aus vier Ländern

Das Berliner Asiatische Musikfestival vereinte Klänge aus Japan, Korea, China und der Mongolei

Am vergangenen Wochenende präsentierte das Berliner Asiatische Musikfestival eine bunte Mischung aus traditionellen und modernen Klängen der vier Länder. Das Publikum, überwiegend Frauen aus den jeweiligen Communities, füllte den Veranstaltungsort, um die vielfältigen Auftritte zu erleben. Jeder Beitrag wurde mit herzlichem Applaus bedacht – ohne dass sich ein einzelner besonders hervorhob.

Ein kleiner, aber bemerkenswerter Moment eröffnete den Abend: Ein Mann verneigte sich höflich, bevor er die Menge bat, durchzulassen – eine Geste, die den respektvollen Ton für den restlichen Abend setzte.

Das mongolische Duo Khukh Tenger betrat in prächtigen Roben und Kopfbedeckungen die Bühne und präsentierte eine Darbietung mit dem Morin Khuur, begleitet von Kehlgesang. Ihr Auftritt bildete einen Kontrast zum Nur Ensemble, das mit einem Streichquartett westliche Spieltechniken mit asiatischen Musikeinflüssen verband.

Es folgte Quarticolo mit einem Programm, das Lieder aus China, Japan und Korea vereinte und fließend zwischen Sprachen und Stilen wechselte. Später interpretierte der Tenor Ju Hyeok Lee koreanische Kunstlieder und zog dabei Parallelen zum deutschen Kunstlied.

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Auch zeitgenössische koreanische Musik war vertreten – gespielt auf traditionellen wie westlichen Instrumenten. Der hybride Klang spiegelte das übergeordnete Thema des Festivals wider: den kulturellen Austausch. Die Anwesenheit von Diplomaten mehrerer Nationen deutet darauf hin, dass die Veranstaltung in den kommenden Jahren weiter wachsen soll.

Der Abend endete mit gleichbleibender Begeisterung des Publikums für alle Auftritte. Die Verbindung von Tradition und Moderne sowie die internationale Besetzung unterstreichen das wachsende Interesse an asiatischen Musikkulturen. Die Organisatoren dürften nun bestrebt sein, an den Erfolg dieses Jahres anzuknüpfen und das Festival in Zukunft noch weiter auszubauen.

Quelle