Aldi Süd trennt sich vom Luxushotel Öschberghof nach fast 50 Jahren
Aldi Süd verkauft Luxushotel Öschberghof an die Gustav-Zech-Stiftung
Der Discounter Aldi Süd hat sich darauf verständigt, sein Luxushotel Öschberghof an die Gustav-Zech-Stiftung zu veräußern. Der Schritt erfolgt im Rahmen einer Neuausrichtung des Unternehmens auf sein Kerngeschäft im Lebensmitteleinzelhandel. Das seit den 1970er-Jahren im Besitz von Aldi Süd stehende Hotel erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 30,7 Millionen Euro.
Die Entscheidung ist Teil einer umfassenderen Umstrukturierung bei Aldi Süd. Das Unternehmen hat bereits zentrale Funktionen gebündelt und die Mitarbeiterzahl reduziert. 2023 stellte es zudem den gemeinsamen Online-Shop mit Aldi Nord ein.
Der Verkauf an die Zech Gruppe, die über langjährige Erfahrung in der Hotellerie verfügt, steht noch unter dem Vorbehalt der Kartellbehörden. Nach der finalen Genehmigung soll der Betrieb des Öschberghofs unverändert weiterlaufen. Der aktuelle Geschäftsführer Michael Artner bleibt auch nach dem Eigentümerwechsel in seiner Position.
Aldi Süd bezeichnet den Verkauf als Teil einer strategischen Neuausrichtung. Der Händler möchte sich künftig voll auf sein Einzelhandelsgeschäft konzentrieren und zieht sich aus nicht zum Kerngeschäft gehörenden Beteiligungen wie dem Hochklasse-Hotel zurück.
Mit der Transaktion endet die fast 50-jährige Ära des Öschberghofs unter der Führung von Aldi Süd. Das Hotel wird unter der neuen Eigentümerschaft weiterbetrieben, wobei für Mitarbeiter und Gäste vorerst keine Veränderungen geplant sind. Der Abschluss des Geschäfts hängt von der regulatorischen Freigabe in den kommenden Monaten ab.






