Adidas stoppt Trikotverkauf wegen Druckfehler – Undav-Fans verärgert
Francesco SchenkAdidas stoppt Trikotverkauf wegen Druckfehler – Undav-Fans verärgert
Produktionsproblem bei Adidas: Verkauf von Trikots mit „V“ vorerst gestoppt
Ein Druckfehler bei Adidas hat den Verkauf von Trikots mehrerer bekannter Fußballer vorübergehend ausgesetzt. Betroffen sind alle Jerseys mit dem Buchstaben „V“ – darunter das des VfB-Stuttgart-Stürmers Deniz Undav. Fans des beliebten Angreifers zeigen sich verärgert, da die Verzögerung die laufenden Diskussionen über seine Rolle in der Nationalmannschaft zusätzlich verunsichert.
Undav hatte kürzlich mit starken Leistungen für die deutsche Auswahl überzeugt. Im WM-Qualifikationsspiel gegen Curaçao erzielte er nach seiner Einwechslung ein Tor und bereitete zwei weitere vor. Auch im Testspiel gegen Ghana glänzte er als Joker mit einem Treffer. Diese Auftritte befeuerten die Debatte, ob er künftig zur Stammelf gehören sollte.
Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte Undav zuvor noch kritisiert – doch nach dessen überzeugenden Spielen ruderte er öffentlich zurück und entschuldigte sich für seine früheren Äußerungen. Die Entschuldigung kam zu einem Zeitpunkt, an dem Undav für seine Leistungen auf dem Platz breite Anerkennung erhielt.
Doch der Adidas-Druckfehler bremst nun den Schwung. Neben Undav sind auch die Trikots von Bayern Münchens Aleksandar Pavlović und Chelsea-Legionär Kai Havertz betroffen. Während Havertz und Pavlović unter Nagelsmann bereits gesetzte Stammkräfte sind, bleibt Undavs Position weiter Diskussionsstoff. Der Verkaufsstopp lenkt die Aufmerksamkeit vorerst von der sportlichen Debatte ab.
Solange das technische Problem nicht behoben ist, können Fans die Trikots der betroffenen Spieler nicht erwerben. Die Verzögerung hat zudem die Diskussion um Undavs Platz im Team vorübergehend in den Hintergrund gedrängt. Nun gilt es, die Panne bis zu den nächsten Länderspielen zu beheben.






