17 June 2026, 17:52

27 Menschen erhalten in Neuwied die deutsche Staatsbürgerschaft bei feierlicher Zeremonie

Naturalisierung erfordert Offenheit und Respekt

27 Menschen erhalten in Neuwied die deutsche Staatsbürgerschaft bei feierlicher Zeremonie

Bei einer kürzlichen Einbürgerungsfeier im Landkreis Neuwied erhielten 27 Menschen die deutsche Staatsbürgerschaft. Landrat Achim Hallerbach leitete die Veranstaltung, die im Röentgen-Saal des Kreismuseums mit live gespielter Klaviermusik stattfand.

Die neuen Bürgerinnen und Bürger stammen aus sieben Ländern: Afghanistan, Armenien, Iran, Irland, Syrien, Türkei und Ukraine. Ihr Alter reicht von 18 bis 55 Jahren, und alle wiesen ausreichende Deutschkenntnisse sowie Kenntnisse über die politischen und gesellschaftlichen Strukturen Deutschlands nach.

In seiner Ansprache betonte Hallerbach die Bedeutung demokratischer Werte wie Offenheit und Respekt für das Zusammenleben. Er unterstrich zudem, wie wichtig Sprachkompetenz für die aktive Teilhabe am Alltag sei. Darüber hinaus erinnerte er an Artikel 1 des Grundgesetzes, der die Unantastbarkeit der Menschenwürde garantiert.

Die Kreismitarbeiter Klaus Flesch und Carsten Schäfer begleiteten das Einbürgerungsverfahren. Seit 2008 hat der Landkreis auf diese Weise insgesamt 4.202 Personen eingebürgert. Die nächste Feier ist für Dezember geplant.

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Die 27 neuen Deutschen erhielten während der Zeremonie offiziell ihre Staatsbürgerschaft. Ihre erfolgreiche Einbürgerung spiegelt ihr Engagement für die Sprache, die Gesetze und die Werte des Landes wider. Der Landkreis setzt seine strukturierte Praxis fort, um neue Mitglieder willkommen zu heißen.

Quelle