1.400 Briefwahlstimmen in Trier wegen Formfehlers ungültig – was jetzt passiert
Hans-Jürgen Zirme1.400 Stimmen für die Landtagswahl in Trier ungültig - 1.400 Briefwahlstimmen in Trier wegen Formfehlers ungültig – was jetzt passiert
Rund 1.400 Briefwahlstimmen für die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz wurden in Trier wegen eines Verwaltungsfehlers für ungültig erklärt. Betroffen sind Wähler, die ihre Stimmen bereits per Post abgegeben hatten. Die Behörden haben inzwischen Maßnahmen ergriffen, um das Problem zu beheben, und Ersatzunterlagen ausgestellt.
Der Fehler entstand, weil die Begleitbescheinigungen für die Briefwahlunterlagen die erforderliche Unterschrift oder Namensangabe eines städtischen Mitarbeiters nicht aufwiesen. Ohne diese Angaben konnten die Stimmabgaben nicht als gültig gewertet werden. Die Trierer Verwaltung bestätigte das Versäumnis, nachdem Wähler ihre Briefwahlstimmen bereits im Wahlamt der Stadt abgegeben hatten.
Ursprünglich hatten etwa 23.500 der 77.700 wahlberechtigten Bürger Triers für die Wahl am 22. März 2026 die Briefwahl beantragt. Die von dem Fehler betroffenen Wähler haben inzwischen neue, korrekt vorbereitete Wahlunterlagen erhalten, um sicherzustellen, dass ihre Stimmen gezählt werden können.
Die für ungültig erklärten Stimmen werden nur dann in die Endauszählung einbezogen, wenn die Wähler die berichtigten Unterlagen zurücksenden. Die Trierer Verwaltung hat keine weiteren Verzögerungen oder zusätzliche Maßnahmen über die Neuausgabe der betroffenen Dokumente hinaus bekannt gegeben. Die Wahl bleibt wie geplant für den 22. März 2026 angesetzt.






